Peter Fonagy. Reflexions-Scala. Borderline.


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Fonagy Freud Preis 2006: “ Wird ein Kind nicht bedacht, bekommt es einen neuronalen Dachschaden, der zeitlebens nicht zu reparieren ist.“ Fonagys Adult-Attachment-Interview mit Eltern (vor der Geburt des Kindes) analysiert die  «Empathie-Unfähigkeit» der Eltern, dem zu erwartenden Kind gegenüber. Augenmerk gilt den «Reflexions-Mängel-Sätzen» bzw. Widersprüchen in der Kommunikation. Ein Borderliner verrät sich durch «Reflexions-Mängel-Sätze.» Er denkt konkretistisch- primärprozesshaft.

Fonagys Reflect-Score SRS bis Scala 9: Hoch. Metakognitiv.

Volle reflexive Funktion. Eine generationsübergreifende Perspektive einzunehmen und zwischen den Generationen Verbindungen herzustellen und sich transaktionale Prozesse zwischen Eltern und Kind vorzustellen. Faktoren zu verstehen, die entwicklungsbedingt die Affektregulation bestimmen. Bewusstsein für Familiendynamiken. Die metakognitive Kontrolle ist vor allem dann von Belang, wenn das Kind ungünstige Interaktionsmuster ertragen muss.»

Fonagys Reflect-Score SRS bis Scala ab 5: Mittel. Kognitiv.

Begrenzte selbstreflexive Funktion. Einseitiges Denken: „Bevorzugt Ich-synton.“ Teilweise extreme Realitätsstörungen in der Repräsentation reflexiver Zustände im Selbst, in Bezug zu sich selbst und auf andere: „analog begrenztes Einfühlungsvermögen. Kein tiefes Verständis für andere.“

Fonagys Reflect-Score SRS Scala ab 0:  Niedrig. Konkretistisch.

Mehr ein Produkt der Zunge als des Denkens. Eindruck, dass die Person nicht die Wahrheit sagt oder ganz von seinen affektiven Gefühlen beherrscht wird. Beinahe vollständiges Ausweichen gegenüber Fragen. Eine nicht integrierte «bizarr» falsche oder unangemessene reflexive Funktion durch Schlussfolgerungen von unlogischen Kognitionen. Bei naiver oder «infantiler selbstreflexiver Funktion» wird in sogenannten «canned-speech Aussagen» kommuniziert, d.h. Aussagen in Form von platten Sätzen, Zitaten, Sprichworten. Die Interviews verlaufen oberflächlich oder total banal ab.

Die Skala erfaßt das Ausmaß der Fähigkeit, über die innerseelische Form von psychologischen Kategorien nachdenken zu können. Borderline Mütter waren «kognitiv» nicht in der Lage auf das seelische Empfinden von Kindern (und Partnern) einzugehen Empirisch konnten Fonagy zeigen, dass Patienten nur dann eine Borderline-Persönlichkeitsstörung  entwickelten,  wenn «gleichzeitig» ein massives Versagen der elterlichen reflexiven Fähigkeit vorliegt. Personen, die eine geringe kognitiv, reflexive Funktion besitzen, sind weder in der Lage, das Selbst oder andere Personen als intentional zu erkennen. Die metakognitive Kontrolle ist vor allem dann von Belang, wenn das Kind ungünstige Interaktionsmuster ertragen muss.»  Eine unintelligente Mutter ist nicht imstande die «mentalen Zustände» des Kindes zu erfassen. Alle Borderline Patienten hatten eine Mutter mit einen IQ von unter 70.

In the Abecedarian project, of control-group, all of whom had mothers wie IQs less than seventy.

Fonagy (2006) geht davon aus dass die Mutter (Eltern) die Äusserungen des Babys spiegelnd zurückgeben, Affekte spontan duch «spiegelnde Antwort» regulieren. Ein Baby das auf Antwort wartet  und von den Eltern keine Reflexion (Spiegelung) erhält, versagt in seiner «sozialen» und «kognitiven» Entwicklung. Uneinfühlsame (unintelligente) Bezugspersonen können den Zustand des Babys durch Ignoranz sogar noch «verschärfen», womit die Eltern selbst zum Stressfaktor für das Kind werden! Ein Kommunikations-Mismatch zwischen Mutter/Vater/Kind bedeutet mangelnde Affektregulierungen des Kindes, Vernachlässigung bzw. mangelndes «verbal engagement» der Eltern. Ein massives Versagen der Selbstreflexivität bringt Fonagy in Zusammenhang mit schweren psychischen Störungen, insbesondere Borderline. Personen, die eine geringe kognitiv, reflexive Funktion besitzen, sind weder in der Lage, das Selbst oder andere Personen als intentional zu erkennen.

Adult Attachment Interview.

Die Muster, welche aufgrund früherer Bindungserfahrungen neue Bindungssituationen vorhersehbar machen, werden als „Bindungsrepräsentationen“ oder „inner working models“ bezeichnet. Um auf diese schwierig zu erfassenden psychischen Verarbeitungen schließen zu können, weist der AAI eine besondere Innovation auf. Die Ergebnisse der Befragung werden nicht auf ihren genauen Inhalt hin ausgewertet, sondern es wird die Kohärenz der getätigten Aussagen bewertet. Hierbei gilt vor allem die kurze, zusammenhängende und logische Beschreibung der vergangenen Erfahrungen und der heutigen Einstellungen als kohärent.

http://de.wikipedia.org/wiki/Adult_Attachment_Interview

Das AAI kann auch für die Erstellung von Gerichtsgutachten eingesetzt werden, in denen beurteilt werden soll, inwieweit Erwachsene in der Lage sind, gegenüber Kindern eine Elternrolle einzunehmen. Peter Fonagy wertete Adult Attachment Interviews mit einem Fragebogen aus, der auf seinem Konzept der Mentalisierung beruht.

 

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