Borderline. Spaltung. Projektive Identifikation. Infantil.


 

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Borderline. Bereits im 17. Jahrhundert schrieb der englische Arzt Thomas Sydenham über diese Krankheit. Sein Zitat: „Sie werden jene über alle Massen lieben, die sie eines Tages – ohne Grund – hassen werden.“

Bevor wir hier einsteigen, halten Sie sich noch einmal die Spaltung, die Wut, den Hass (enttäuschte Liebe) und die Angst des Borderliners vor Augen. Es geht also zuerst einmal um Ihre Vernichtung, denn Sie sind in der Trennung, in der Spaltung die Personifizierung der Gefahr. Die frei flottierende Angst des Borderliners ist nicht mehr frei flottierend. Sie ist jetzt zielgerichtet und hat einen Namen. So liebevoll, so zärtlich er Ihren Namen auch aussprach, so hasserfüllt ist er jetzt, wenn er Ihren Namen nur hört. Nichts darf ihn (den Borderliner) an Sie erinnern. Wenn Sie jetzt sagen: „.. dann kann er sich doch auch an das Gute erinnern?“, haben Sie das Kapitel der Spaltung nicht richtig gelesen. Er kann sich nur an das Schlechte – die Dinge, die in seiner Wirklichkeit vorhanden sind – erinnern. Auch wenn er (der Borderliner) es wollte, es geht nicht.

http://www.borderlinezone.org/trennung/was_ihnen_passieren_kann.htm

Der eine oder andere wird vielleicht am Ende des Kapitels (link) sagen: „..das gibt es doch gar nicht, kann doch nicht sein, das glaube ich nicht, etc“. Glauben Sie es oder lassen Sie es. Das ist Ihre Entscheidung. Ich kann Ihnen nur versichern, nicht aus einem Märchenbuch vorzutragen, sondern dass es bittere Realität ist.

Wir wissen wie schwierig das Thema Spaltung / Projektion ist und vor allem wie schwierig es ist, im Alltag die sadistischen Projektionen des Borderliners auf Anhieb zu erkennen. Otto F. Kernberg, meistzitierter Psychoanalytiker der Welt: „Manche Borderliner Patienten aktiveren lebenslang ein einziges Übertragungsmuster – Spaltung und Projektion. Projektionen sind als solche leicht erkennbar.“ So spricht der „Profi.“ Folgend die „verschaubildlichte“ Erklärung der „PI“ für Laien.

Merksatz. Otto Kernberg: Der Borderliner ist ein Mängelwesen. Primitiv und mangelhaft angelegt. Entsprechend primitiv sind seine Abwehrmechanismen in deren Zentrum die Spaltung und Projektion steht. Die Spaltung ist von hoher klinischer Relevanz.

Die zerrissene Leinwand.

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Stellen Sie sich folgendes vor. Sie sind eine Leinwand zum einen, aber gleichzeitig auch der Projektor. Kommen wir erst mal zur Leinwand, sonst wird es zu kompliziert. Also Sie sind die Leinwand, der Borderliner ist der Projektor. Der Projektor (Borderliner) hat (s)einen schlechten Film (seine negativen Anteile) eingelegt und wirft sie auf die Leinwand (also auf Sie). Der Borderliner sitzt sozusagen im Kino und schaut sich «seinen» Film (also sich) an und denkt sein Film »bist Du!«

Sie erinnern sich: „Borderliner sehen uns an und sehen sich.“ Der Projektor (der Borderliner) ärgert sich über die schlechte Film-Qualität (seines Filmes) und gibt der Leinwand (Ihnen) die Schuld. Die Leinwand (also Sie) sagen: «ich bin das nicht – das ist doch dein Film – das bist Du!» Das interessiert aber den Projektor (Borderliner) nicht. Ergo, der Projektor kommt natürlich nicht darauf den Film zu wechseln (sich zu ändern), was eh unmöglich ist, weil er ja zeitlebens seine Kindheit (seine Eltern) auf alles und jeden projiziert, andererseits kognitionsbedingt nicht reflektieren kann dass er der schlechte Film ist, also geht er her und bearbeitet die Leinwand (also Sie), bis sie seinem aufgestrahltem Film entsprechen. Das die Leinwand (Sie) jetzt nur noch Fetzen sind, ist dem Borderliner dabei völlig egal: «So jetzt paßt der Film» sagt der Projektor und läßt weiter «seinen» schlechten Film laufen.

Der Borderliner ändert sich ja nicht, also wird nach 5 Sekunden der Leinwand (Ihnen) wieder vorgeworfen, dass sie ein schlechter Film sind: «Den Film liebe ich nicht!» Sie erinnern sich: „Borderliner sind Täter wie Opfer zugleich.“ Normalweise müsste der Projektor (der Borderliner) eigentlich einen neuen Film bei sich einlegen (sich ändern) – hier aber nicht. Also wird die Leinwand wieder pervers massakriert (Sie) und wenn sie total verschlissen ist, wird eine neue gekauft. Normalerweise wird eigene Blödheit bestraft, hier aber nicht: «Für das was der Borderliner dem anderen antut, dafür wird der andere bestraft».

Projektion. Der Müll im Garten des Nachbarn.

SADISMUS

Sadistische Projektion – noch einfacher erklärt. Der Borderliner wirft dem Nachbar seinen Müll in den Garten, am nächsten Tag weiß er nichts mehr davon, beschimpft aber diesen Nachbarn als eine „Drecksau“ und zeigt ihn heilig erzürnt bei der Polizei wegen Umweltverschmutzung an, verprügelt ihn oder bringt ihn sogar um, gänzlich davon überzeugt, voll im Recht zu sein und einer guten Sache gedient zu haben.

Psychopath free: „man liegt am Boden – vollgemüllt mit dem Chaos des Borderliners – und es wird – noch einmal zugetreten!“ Oder wie es Nobelpreisträger Eric Kandel passend schreibt: „Zeitlebens hat mich interessiert was in einem Gehirn vorgeht, das mittags Juden vergast und abends Mozart hört.“

Psychopath free: „Ein Psychopath tritt Ihnen die Zähne ein und erwartet dann auch noch ein „Danke“ oder / und: „sie werden auf ihr Bein pinkeln, auch wenn sie schon am Boden liegen.“ Es wird noch einmal zugetreten.

Die Borderline-Pathologie zeigt vorwiegend unreife Abwehrmechanismen: Spaltung und Projektion. Der intrapsychische Alltag und seine Beziehungsstrukturen sind hierdurch in bedeutender Weise geprägt. Die Analyse der Abwehrmechanismen bildet die Grundlage des Nachweises für die Borderline Persönlichkeit.

Wie erwähnt schafft sie nach Kernberg (vgl. 1983. S. 26) die einzige Möglichkeit eine endgültige Diagnose zu stellen.

Auf der Symptomebene, der sogenannten Deskriptiven Ebene kann der Nachweis von zwei oder drei gemeinsam auftretenden Symptomen zwar als gewichtiger Hinweis auf das Vorliegen einer Borderline-Störung gesehen werden, ausreichend sei dies aber nicht. Der zwischen der Projektion und der projektivcn ldentifizierung ist die jeweilige Wechselwirkung zwischen dem Projizierenden und dem Empfänger: Bei der Projektion werden die projizierten Anteile in sich selbst nicht mehr wahrgenommen. Die projektive Identifizierung beinhaltet aber eben die Identifizierung mit dem Gegenüber und so werden die im Grunde eigenen, hilfsweise im Gegenüber untergebrachten Anteile weiterhin wahrgenommen (vgl.Dulz: 1996. S. 38).

Mehr noch. Bei der projektiven ldentifizierung wird das Gegenüber in seinem Verhalten beeinflusst, bis es schließlich dem entspricht, was von ihm erwartet wird.

Es geht bei der Identifikation mit der anderen Person also nicht darum, sich der Identität des anderen anzugleichen, sondern vielmehr, den anderen anzugleichen: er wird gerade nicht in seiner wahren Identität erkannt. (vgl. König 2003. S. 51). Bei Frustration und Enttäuschung wird der Rückzug in eigene Grössenphantasien besonders wichtig und ist als charakteristische Borderline Abwehr zu betrachten. Das Objekt wird hierdurch irrelevant. Einerseits kann so eine Trennung ohne Trauer um das Objekt ablaufen, andererseits muss der Borderline-Patient so keine bedrohlichen Ambivalenzen erfahren (was dcn Mechanismus der Spaltung unterstützt) oder das Gegenüber im Rahmen projektiver Identifizierung als Verfolger fürchten (vgl. Rohde-Dachser 2004, S. 79).

Infantil. Das Borderline Schlüsselelement.

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Die neurobiologische Erklärung der PI. 2008. Neurologen entdecken das Borderline Schlüsselelement: „es besteht eine anormale Informationsverarbeitung im Gehirn.“ Nach Heller und Van der Kolk ist der Hippocampus, der für Gedächtnisabspeicherungen eine wichtige Rolle spielt, bei BPS-Patienten sogar noch stärker degeneriert als die Amygdala. Borderline: There was a significant 24% reduction of the left orbitofrontal and a 26% reduction of the right anterior cingulate cortex in borderline personality disorder. Borderliner können sich nicht erinnern was sie tags zuvor, gesagt, getan haben. Mit dem brainscan links erklärt sich das Beispiel der o.g. Müllscene, das Chaos wird vergessen.

Projektion heißt eigene Anteile an sich nicht zu sehen sondern sie auf den anderen zu transferieren und dort zu bekämpfen. Beim Borderliner ist bekämpfen gleich Vernichtung. Wie bereits festgestellt unterliegt der Borderliner der Spaltung. Das heißt er tut dies nicht unbewusst sondern bewusst. Er vernichtet somit seine schlechten Anteile in sich, doch vernichtet er damit den anderen, weil er nicht mehr er ist sondern der andere. Einfach ausgedrückt vernichtet er Anteile die er dem anderen zuschreibt aber nur bei ihm vorhanden sind. Das dies nicht funktioniert, der andere ja die Anteile nicht hat, sondern nur imaginär, wird der andere vernichtet.

Daher ist die Arbeit an solchen sadistischen Prozessen der zentrale Punkt in der Behandlung von Borderline-Patienten: „bei der Behandlung unserer primitivsten und schwierigsten Patienten kommt man um die Literatur von Otto Kernberg nicht herum!“

Inszenierung des Unmöglichen.

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Projektive Identifikation. Von M. Klein 1946 im Zusammenhang mit der paranoid-schizoiden Position eingeführter Abwehrmechanismus, der in der Fachwelt lange Zeit wenig Beachtung gefunden und als entbehrlich gegolten hatte, inzwischen aber als wesentliche Verständnishilfe für den Umgang des Analytikers mit schwer gestörten Patienten gilt. In der Induktionsphase, die sich der Projektion anschließt, möchte der Projizierende (der Klient) unbedingt erreichen, daß sich sein Gegenüber genauso verhält, wie es der Projektion entspricht – er muß “interaktionellen Druck” ausüben.

Da der Aufspaltende ausschließlich die Fassade sieht und diese für die einzige Realität hält, muß er die Lächerlichkeit in Anbetracht eines so naiven und primitiven Weltbildes fürchten. Freud betont, dass bei der Neurose ein Stück Realität „fluchtartig“ vermieden (flight), bei der Psychose aber „umgebaut“ wird.

Wichtigstes Moment für den Modus der hysterischen Konfliktverarbeitung ist es dass für einen äußeren Beobachter, die soziale Umgebung und den inneren Beobachter (das Über-Ich) ein Verhalten in Szene gesetzt wird, wodurch die hysterische Persönlichkeit, für sich selbst und den anderen in einem anderen Bühnen-Licht erscheinen kann.

Im 1. Akt einer Borderlinebeziehung versucht ein Borderliner die Wahrheit fluchtartig zu vermeiden. Verdrängung – die höhere Form der Abwehr. Hilft das nichts, greift er zum 2. Akt der dissoziativen Spaltung und Projektion, die primitivste Form der Abwehr. Damit versucht er die Realität umzubauen, indem er sein Chaos, bzw. seine Fehler in andere „projiziert“

Diese perverse „Inszenierung“ auf der äusseren Bühne dient dem Borderliner der Entlastung dessen, was ihm auf der inneren Bühne als Selbsterkenntnis droht, denn mit dieser „Inszenierung“ (Bühnenumbau) kann er sich bei seinem Publikum als Opfer hinstellen, obwohl er der Täter ist.

Die gekonnte Inszenierung „Opfer-Täter-Umkehr“ erfordert höchst creative „Drehbuch-Scripte“, ebd. auf der äusseren Bühne (der Inszenierung) ersichtlich wird – im Drehbuch-Dialog – was für den Borderliner auf der „inneren Bühne“ (unbewusst) von zentraler Bedeutung ist.

Allan Schore, der Einstein der Neurologen:  The “projective identification“ is, by its very nature, a kind of communication. The projection is into, not just onto!“

In Kommunikation allseits und jederzeit feststellbar. Das er der Täter ist, wird ihm durch die Projektion nicht bewusst. Borderliner glauben was sie denken. Lügen und Verheimlichen sind die höhere Abwehrmechanismen, Spaltung und Projektion gehören in die Gruppe der primitiven Abwehrmechanismen. Entsprechend primitiv sind seine Abwehrmechanismen in dessen Zentrum die Spaltung und paranoide Projektion steht.“

Veräußerlichung des Seelenhaushaltes durch ein „passendes“ Objekt.

Trotz einer momentan erfolgreichen Entlastung (Entäusserung) des Seelenhaushalts (durch Spaltung erflogreich seine Fehler auf den anderen projiziert zu haben) ist der dissoziative Projektionsprozess jedoch niemals vollständig zum Abschluss zu bringen, denn selbst eine Vernichtung des «passenden», auf dem Wege der Veräußerlichung gefundenen (angeblichen) Feind-Objekts kann die innerpsychischen Quellen dieses Vorgangs nicht beseitigen.

Ein Projektionsvorgang ist dann erfolgreich abgeschlossen, wenn es dem Subjekt (Borderliner) gelingt, die eigenen Fehler vollkommen (im gesamten sozialen Umfeld)  zu verschleiern. Das Ziel dieser projektiven Veräußerlichung (der eigenen Fehler auf andere) ist es, unliebsame (eigene) Fehler so zu behandeln, als ob sie eine Selbsterkenntnis-Bedrohung sind, die man, wenn kein Entfliehen (flight) möglich ist, nun energisch auf andere projiziert – siehe Leinwand  – und bei anderen bekämpfen kann / fight. Die eigenen Anteile bei „anderen“ zu bekämpfen heisst bei Borderliner: „ihn vernichten!“

Sie lesen richtig.

Projektion bedeutet, eigene Anteile an sich nicht zu sehen sondern sie auf den anderen zu transferieren und dort zu bekämpfen. Beim Borderliner ist bekämpfen gleichzusetzen mit Vernichtung (nur: er erkennt es nicht). Der Borderliner projiziert “seine” Schuld auf den anderen. Um dies tun zu können muß er sich mit dem “anderen” identifizieren was wiederum über die projektive Identifizierung läuft. Er wird somit der andere. Erst jetzt kann er “seine” schlechten Anteile beim anderen bekämpfen. Bekämpfen heißt aber bei ihm vernichten.

Er vernichtet sein Gegenüber. Er tötet, er vernichtet. So wird er auch nicht mehr geliebt und wundert sich. Er vernichtet somit “seine” schlechten Anteile in sich, doch vernichtet er damit den anderen, weil er nicht mehr “er” ist sondern der andere. Einfach ausgedrückt vernichtet er Anteile die er dem anderen zuschreibt aber nur bei ihm vorhanden sind. Da dies nicht funktionieren kann, der andere ja die Anteile nicht hat, sondern nur imaginär, wird der andere vernichtet.

Manuela Rösel: „Borderliner brauchen (benötigen) das soziale Umfeld ausschliesslich als Projektionsfläche!“ Die kognitive Möglichkeit der Spaltung ist der «primitiver Ordnungsversuch» des Borderliners sein ICH zu retten. Die «Vorteile» einer um die Fragen der Dissoziation (Spaltung) ausgerichteten Perspektive: «Man kann Unordnung, totale Unordnung, totales Chaos wahrnehmen oder auch abspalten. Der «Ordnungsversuch» eines Borderliners besteht nicht in der Herstellung einer Ordnung, sondern im Verdrängen seiner Unordnung.

Spiegelbild Projektion.

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Das Bild illustriert die projektive Identifizierung: Die Person (Frau links) blickt auf den anderen (rechts). Sie glaubt darin bestimmte Eigenschaften des Objektes (des anderen) zu erkennen, die hier als Schatten dargestellt werden. Die Frau merkt aber nicht, dass die von ihr wahrgenommenen Eigenschaften des anderen in Wirklichkeit ihre eigenen Fehler sind.

Es handelt sich hierbei um einen Abwehrmechanismus, bei dem Teile des Selbst abgespalten und auf eine andere Person projiziert werden. Durch die projektive Identifizierung wird der andere so beeinflußt, daß er sich in seinem Verhalten dem angleicht, was von ihm erwartet wird. Dabei wirkt die Projektion mit einem unbewußt manipulierenden interpersonellen Verhalten zusammen, das darauf ausgerichtet ist, die eigenen Erwartungen bestätigt zu finden.

Abweichungen vom inneren Bild können zusätzlich durch selektive Aufmerksamkeit oder selektive Unaufmerksamkeit in der Wahrnehmung ausgeblendet werden oder per Leugnung bagatellisiert werden.

https://citisite.wordpress.com/selektive-wahrnehmung-neuroanatomie-der-emotionen/

https://citisite.wordpress.com/aufmerksamkeitsdefizit-ads-adhs-wahrnehmung/

Reicht das alles noch nicht aus, kann das interpersonelle Manipulieren hinzugenommen werden. Erst dann sind wir berechtigt, von projektiver Identifizierung zu sprechen. Der andere wird dem Bild, das man sich von ihm macht, real angepaßt. Ein Verhalten wird hervorgerufen, das auf bestimmte Gefühle und Einstellungen schließen läßt. Das geschieht durch Provokation, wenn man aggressives Verhalten erwartet oder durch Verführung, wenn besondere Sympathiebeweise erwartet werden. Projektive Identifizierung ist häufig und sehr auffällig bei Menschen mit Frühstörungen. Dies hängt damit zusammen, daß früh gestörte Menschen einen sehr unreifen, archaischen Charakter haben und deshalb starke manipulative Mittel eingesetzt werden müssen, um die Außenperson zu einem Verhalten zu bringen, das der Erwartung des projektiv Identifizierenden entspricht.

Wenn jemand seine inneren Objekte in gut und böse aufspaltet und die Menschen in seiner Außenwelt nach diesen Modellen verändern möchte, kann er eine solche Veränderung nur durch massives Handel bewirken – beim erwarteten bösen Verhalten eben durch massive Provokationen. Diese Provokationen sind als solche leicht erkennbar. Für den projektiv Identifizierten ist ein solches Verhalten in der Regel persönlichkeitsfremd.

Abwehrmechanismen des Borderline-Syndroms.

https://www.youtube.com/watch?v=-nWSNV0mPfM

Borderline-Schizophrenie. (Von altgriechisch σχίζειν s’chizein „abspalten“ und φρήν phrēn „Seele“) ist eine schwere psychische Erkrankung. Sie ist durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität gekennzeichnet.

Die Spaltung ist der zentrale Abwehrmechanismus bei der Borderline-Störung. Spaltung heißt aktives Auseinanderhalten von jeweils konträren bewußten Ich-Segmenten. Die einzelnen Segmente sind voll bewußtseinsfähig. Durch die Spaltung in gute und böse Segmente schützt sich der Patient vor dem Erleben von Ambivalenz, Schuldgefühlen und Wiedergutmachungstendenzen. Durch das aktive Auseinanderhalten wird Vernichtungsangst abgewehrt. Wird die Spaltung als Abwehroperation eingesetzt, dann weiß der Patient um die Existenz seiner inneren Widersprüche, ohne allerdings darüber jedoch eine emotionale Betroffenheit zu empfinden.

Eingeübt wird dieser Mechanismus in den frühen Objektbeziehungen (Mutter/Kind), in denen gute und schlechte Erfahrungen mit einer realen Beziehungsperson (in der Regel der Mutter) sich in Vorstellungen von einem „ganz guten“ und einem „ganz bösen“ Teilobjekt niederschlagen. In der Borderline-Entwicklung können diese gegensätzlichen Objektbilder auch bei fortschreitender Ich-Reifung nicht integriert werden.

Kennzeichen der Spaltung:

 Strikte Schwarz-Weiß-Zeichnung ohne Zulassen von Zwischentönen. Menschen in der Umgebung des Patienten sind aufgeteilt in total gute und total böse.  Übertragungsspaltung im Team. Ein Teil der Teammitglieder wird als gut nährend, ideal erlebt. Der andere Teil als böse, nicht nährend abgewertet.  Das Mutterbild ist gespalten in eine gute, nährende, schützende, symbiotische Mutter und eine böse, verführerische , verräterische Mutter.

 Gegensätzliche Seiten eines Konflikts beherrschen abwechselnd die Szene. Doppelte Buchführung, Widersprüche.  Fehlende Betroffenheit über die Widersprüche, Verleugnung der jeweils anderen Seite. Um die Spaltung aufrechtzuerhalten, bedarf es des Einsatzes von zusätzlichen Mechanismen, die die Spaltung unterstützen.

Hilfsmechanismen der Spaltung:

 Primitive Idealisierung

 Externalisierung

 Omnipotenz und Entwertung

 Projektive Identifizierung

Kennzeichen der Verleugnung:

 Tendenz zur Generalisierung – alles wird verleugnet.  Weigerung nicht nur den spezifischen Konflikt nicht wahrzunehmen, sondern einen weiten Teil der Realität, der mit dem Konflikt zusammenhängt. Abspalten von Zusammenhängen.  Sogenannte regressive Desymbolisierung, d.h. psychische Vorgänge werden so behandelt, als wären es konkrete Dinge. Innere Realität wird behandelt, als seien sie äußere.

In Konflikten tauchen innere Bilder auf, die als real gewertet werden, sogenannte kindliche Geisterwelt. In der Theory of Mind genannt: ALS-OB Modus. Ein Borderliner glaubt was er denkt.

Externalisierung- (Entäußerung).

Unter Externalisierung versteht man den Versuch, die Außenwelt so zu verändern, daß man sich den innerpsychischen Konflikten nicht zu stellen braucht. Borderline-Patienten verwenden den größten Teil ihrer Energie darauf, die Probleme in ihrem Innern auf die Außenwelt zu projizieren, und dann zu versuchen, die Außenwelt zu beherrschen und zu kontrollieren.

Die Folge davon ist:

 Die Außenwelt wird nur ausschnittweise wahrgenommen.  Die Außenwelt wird im Sinne der eigenen inneren Vorgänge verändert.  Die Außenwelt und die damit verbundenen Personen müssen fehlende innerseelische Strukturen ersetzen und diese so entlasten, damit die Integration erhalten bleibt.  Die Externalisierung schützt somit vor der Gefahr der Regression, d.h. das Auftreten von Desintegration oder Fragmentierung und regressiver Entdifferenzierung.

Stufen der Entwertungen:  Idealisierung des anderen, der als vollkommen, allmächtig erlebt wird.  Kippen der Beziehung oft durch kleinste Kränkung.  Entwertung des anderen. Er wird total bedeutungslos und wird ohne Trauer aufgegeben, „weggeworfen wie eine ausgequetschte Zitrone“. Er ist nicht mal wert, daß man ihn haßt.

Der unbewußte Zweck der Entwertung:  Spaltung in gute und böse Objekte kann aufrechterhalten bleiben.  Durch die Entwertung kann die Erfahrung der Ambivalenz erspart werden.  Die Entwertung verhindert die volle Projektion der eigenen Wut auf den anderen, wodurch dieser zu einem gefürchteten Verfolger werden könnte.

Abwehrmechanismus Spaltung und Projektion.

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Die projektive Identifizierung ist neben der Spaltung der charakteristische Abwehrmechanismus beim Borderline-Patienten. Projektion bedeutet, daß man Gefühle und Phantasien, die man in sich selber ablehnt, nach außen verlagert und in eine andere Person lokalisiert, so daß man dem anderen unterstellt, daß er die Gefühle, Gedanken und Phantasien habe, die man in sich selber ablehnt. Reifere Form der Projektion ist ein stabiler Abwehrmechanismus, in dem die endgültige Externalisierung der unerträglichen Vorstellung gelingt.

https://citisite.wordpress.com/borderline-logik-und-projektion/

Bei der projektiven Identifizierung kann man drei Schritte unterscheiden: Die Aggression wird nach außen projiziert. Die Person, auf die man diese Aggression projiziert, wird als bedrohlich, verfolgend und vergeltungssüchtig erlebt. Dadurch, daß die Ich-Grenzen mangelhaft ausgebildet sind und man schlecht zwischen sich und den anderen Menschen unterscheiden kann, identifiziert man sich mit der Aggression, die man in den anderen hineinprojiziert hat und fühlt sich daher bedroht.

Daher muß der andere „Ständig kontrolliert“, „Beherrscht“, „Präventiv angegriffen werden“, bevor der andere einen selber angreift.

Beziehungsstörung beim Borderline-Syndrom

Da beim Borderline-Syndrom die guten bzw. die bösen Selbst- und Objektvorstellungen durch die Spaltung getrennt gehalten werden, besteht noch kein integriertes Bild von sich selber und den anderen. Durch die Aufrechterhaltung der Spaltung kann ein Borderline -Patient in der Beziehung zu einem anderen Menschen keine Kohärenz (Zusammenhänge) und Kontinuität erleben. Da er die Gefühle Liebe und Haß, die ja zwei Seiten einer „Beziehungsmedaille“ sind, durch die Spaltung getrennt erlebt, kann er einen Menschen nicht als Ganzes wahrnehmen.

Entweder haßt er die Person, dann ist sie total böse und er fühlt sich von ihr bedroht und versucht, sich zu distanzieren und die Beziehung zu vermeiden. Oder er liebt die Person, dann ist der andere ein total guter, idealisierter Mensch ohne Fehl und Tadel. Die Verschiebung der Wahrnehmung seines Gegenübers als gute oder böse Person kann in einem Gespräch mehrmals erfolgen. Oftmals wird auch ein Teil der Menschheit, der therapeutischen Gruppe, das Behandlungsteam im Rahmen der Spaltung als böse oder bedrohlich verdammt und ein anderer Teil als gut und nährend erlebt.

Das Beziehungsdilemma des Borderline-Patienten besteht darin, daß er, wenn er Nähe und Intimität mit dem „guten Segment“ seiner Persönlichkeit zuläßt, diese Nähe und Intimität nur bis zu einem gewissen Grad als positiv erlebt wird. Ab einer bestimmten Grenze fühlt er sich von dem anderen verschlungen und hat das Gefühl, daß er seine Eigenständigkeit, Autonomie und Identität in der Beziehung verliert. Dabei tritt eine tiefe Angst auf, die Angst des Ich-Verlustes oder der Vernichtung. In der Regel wird dann das „böse Segment“ aktiviert und der Patient erlebt den gleichen Menschen als bedrohlich und verschlingend. Er distanziert sich von ihm.

Der Patient ist also zwischen symbiotischen Tendenzen mit der einhergehenden Angst vor dem Ich-Verlust und der aggressiven Distanzierung verbunden mit der Angst vor dem Beziehungsverlust und der Verlassenheitsdepression hin- und hergeworfen. Aus diesem Grunde nennt man das Beziehungsmuster beim Borderline-Syndrom instabil-stabil, d.h. das einzige Stabile in der Beziehung ist die chaotische Instabilität.

Gegenübertragung beim Borderline-Syndrom.

Die Beziehungsstörung des Borderline-Patienten zeigt sich in der Ge-genübertragungs-Reaktion des Therapeuten. Dabei versteht man unter Gegenübertragung die bewußte und unbewußte Gefühlsreaktion des Therapeuten bezogen auf den Patienten. Genauso wie der Therapeut Einfluß auf den Patienten ausübt, um ihm zur Genesung zu verhelfen, so übt der Patient oft einen krankmachenden Einfluß auf den Therapeuten aus. Durch den Spaltungsmechanismus bedingt hat die Gegenübertragung einen abrupt wechselnden Charakter. Einmal fühlt man sich aufgerufen, die symbiotischen Bedürfnisse des Patienten zu befriedigen, dann plötzlich empfindet man eine intensive Aggression auf den Patienten, und man versucht, sich davor zu schützen, indem man ihn mit „Anstand“ zu seinem eigenen Besten loswerden will.

Im Klinikjargon nennen wir dies die „emotionale Kneippkur“ (warm, kalt). Durch den Abwehrmechanismus der projektiven Identifikation werden die Ich-Grenzen des Therapeuten unterlaufen, man hat den Eindruck, daß der Patient in die privaten, seelischen Räume des Therapeuten eindringt, ohne daß man sich dagegen wehren kann. Das heißt, es fällt einem schwer, einen konfliktfreien Binnenraum in sich selbst aufrechtzuerhalten. Deshalb ist eine ständige Supervision des Therapeuten unerläßlich, damit er sich aus dieser Verstrickung befreien kann.

Folgende Übertragungserlebnisse treten auf:

 Das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber dem Patienten. Man erlebt, daß die Bedürfnisse des Patienten wie ein Faß ohne Boden sind.  Reaktive Wut auf das Gefühl des Erpreßt- und Ausgenutztwerdens. Es kann zu einer masochistischen Unterwerfung unter die Forderung des Patienten kommen. Dabei zeigt der Therapeut eine übertriebene Schonung und unterdrückt den Ärger auf den Patienten. Hinter der infantilen, klammernden Abhängigkeit verbirgt sich ein sadistisches Kontrollbedürfnis des Patienten.

Die immensen Abhängigkeitsbedürfnisse des Borderline-Patienten sind oft eine Verweigerung der Autonomie. Er verführt den anderen, ihn für schwach und hilflos zu galten  Er kann mit Allmachtsphantasien reagieren. Der Therapeut glaubt dann innerhalb kurzer Zeit, dem Patienten in einer sogenannten Heilsbringererwartung helfen zu können, wozu die besten Experten Jahre brauchen.  Innere Distanzierung des Therapeuten. Der Therapeut bringt in der Heilsbringerhaltung einen totalen Einsatz für den Patienten und beide richten sich in einem Rückzug von der Realität auf einer „einsamen Therapeuteninsel“ ein.

Therapie des Borderline-Syndroms.

Im Gegensatz zur Therapie von neurotischen Patienten geht es in der Borderline-Therapie in erster Linie nicht um die Rekonstruktion des Kindheitsgeschehens und das Aufdecken von unbewußten Konflikten.

Lobos-Wild: «Für die Borderlinestörung wird Konfrontation zur Überwindung der Spaltung als richtig angesehen. Nehmen Sie ja kein Blatt vor den Mund. Patienten mit anti-sozialer Störung erleben Konfrontation als Angriff und reagieren mit Wut und Flucht.« Das Problem dieser Patienten besteht ja darin, daß sie nicht in der Lage sind, die Verdrängung als Abwehrmechanismus zu benutzen.

  • Die Realitätsprüfung ist bei einer Neurose gut ausgebildet. Dies steht im Gegensatz zum Borderline-Syndrom, bei dem durch den Einsatz der Spaltung als Abwehroperation die Realitätsprüfung eingeengt ist.
  • Noch katastrophaler können sich die Verleugnungstendenzen auswirken, mit denen die Borderline-Patienten die realen Konsequenzen ihres auto- und heterodestruktiven Agierens negieren.

Die Arbeit der Borderline-Therapie konzentriert sich auf die fortgesetzte Konfrontation der pathologischen Abwehrmechanismen, vorrangig der der Spaltung, Verleugnung und projektiven Identifizierung. Das heißt, der Patient wird mit seinen inneren Widersprüchen und Verleugnungen konfrontiert. Zum anderen bedarf es einer klar geregelten Struktur und Grenzsetzung.

Das therapeutische Ziel besteht in der Verbindung der dissoziierten Ich- Segmente des Patienten zu einer stabilen, in sich geschlossenen Ich-Identität. Unter anderem muß er lernen, mit seinen archaischen Aggressionen sozial angemessen umzugehen und sie nicht auszuagieren, so daß er in der Lage ist, realistische und damit auch ambivalent erlebbare Beziehungen aufzubauen. Im Rahmen einer stationären Psychotherapie wird der Patient seinen Konflikt entäußern und ausagieren. Dies kann zum Auftreten von Spaltungsmechanismen im Behandlungsteam führen. Nur ein gutgeschultes Behandlungsteam, das mit diesen Spaltungsoperationen vertraut ist, ist in der Lage, diese Patienten zu behandeln.

Wenn dies nicht der Fall ist, so agieren die Teammitglieder in der Regel den Borderline- Konflikt stellvertretend im Team aus. Dies führt zu einer erheblichen Labilisierung und Verschlechterung des Krankheitsbildes des Patienten. Die psychotherapeutische Behandlung der Borderline-Patienten setzt einen sehr erfahrenen Psychotherapeuten voraus, der in der Lage ist, die Gegenübertragungsgefühle zu reflektieren und sie nicht auszuagieren. Eine ständige Supervision ist notwendig.

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Kernberg: Je frühzeitiger und heftiger die emotionale Reaktion des Therapeuten auf den Patienten ausfällt, je mehr sie die Wahrung seiner Neutralität bedroht und je fluktuierender, sprunghafter, chaotischer sie wird, desto eher wird der Therapeut annehmen können, daß er es mit einem schwer regredierten Patienten zu tun hat. (S. 74)

Mit anderen Worten: Der Therapeut erkennt an der Heftigkeit seiner eigenen! emotionalen Reaktion auf den Patienten, wie schwer letzterer gestört ist. Kernberg: „ auch kommt es vor, daß der Analytiker in seiner Interaktion mit diesem bestimmten Patienten wieder in neurotische Verhaltensmuster verfällt, die er im Umgang mit anderen Patienten und im Privatleben längst aufgegeben hat.“

Klinisch gesehen steht also ein haßerfülltes Opfer haßvoll einem haßerfüllten sadistischen Täter gegen­über. Es besteht eine gegenseitige haßerfüllte Bezie­hung zwischen Täter und Opfer, wobei ein haßerfüllter Täter ein machtloses Objekt zerstören will, ihm Leid zufügen und es kontrollieren will. Diese unbewußte dyadische Struktur stellt eines der Hauptprobleme in der Behandlung dieser Patienten dar, da sie sich sofort in der Übertragung/Gegenübertragung manifestiert.

Phänomene der projektiven Identifikation und Gegenidentifikation treten in der Analyse von Borderline-Patienten häufig auf. Manchmal versucht der Patient eine bestimmte Rolle zu spielen und den Analytiker dazu zu bringen, eine dementsprechend komplementäre zu übernehmen. Er neigt dazu, in der Interaktion eine Position einzunehmen, die sich umgekehrt symmetrisch zu der verhält, die er dem Objekt aufzudrängen versucht; folglich steht in der Regel das, was der Patient sagt, im Gegensatz zu dem, was er tut.

Niedere Strukturebene der Charakterpathologie.

Auf der niederen Ebene ist die Überich-Integration des Patienten minimal und seine Neigung zur Projektion primitiver, sadistischer Überich-Kerne maximal. Seine Fähigkeit, Anteilnahme und Schuldgefühle zu empfinden, ist schwer beeinträchtigt (Winnicott 1951), und die Grundlage seiner Fähigkeit zur Selbstkritik ist schwankend.

Auf dieser Ebene zeigt das Individuum gewöhnlich paranoide Züge, die sowohl aus der Projektion von Ueberich-Kernen als auch aus der exzessiven Anwendung verhältnismässig primitiver Formen der Projektion, besonders aus der projektiven Identifizierung [Cashdan 1990] als einem der Hauptabwehrmechanismen des Ichs, stammen. Die Grenze zwischen Ich und Ueberich ist vollkommen verwischt. Die synthetische Ichfunktion des Patienten ist ernsthaft geschädigt, und er benutzt die primitive Dissoziierung oder die Spaltung [Kernberg 1988] statt der Verdrängung als zentralen Abwehrmechanismus seines Ichs.

Niederste Strukturebene der Charakterpathologie.

Die nächste Stufe führt in den Bereich der Psychosen. Die niedere Strukturebene weist die Gruppe von Patienten auf, die allgemein den Borderline-Störungen oder „psychotischen“ Charakteren zugeordnet werden oder die eine „Borderline Persönlichkeitsorganisation“ haben [Kernberg 1978]. Die Differentialdiagnose zwischen Patienten mit Borderline-Persönlichkeit und Patienten mit Psychosen konzentriert sich auf das Fortbestehen der Fähigkeit zur Realitätsprüfung [Rohde-Dachser 1995] bei den ersteren und deren Verlust bei den letzteren.

Dieser Unterschied ist seinerseits von der Differenzierung zwischen Selbst- und Objektvorstellungen und der aus ihr hervorgehenden Festlegung der Ichgrenzen abhängig. Die Ichgrenzen sind bei Persönlichkeiten der niederen Strukturebene der Charakterpathologie vorhanden, bei psychotischen Persönlichkeiten jedoch verloren gegangen oder gar nicht vorhanden“.

Die Krankheit hier im Einzelnen zu erklären ist kaum möglich, da zu kompliziert und vielfältig.

  • Projiziert seine Wahrnehmungsstörungen auf die anderen, liest sie dort wieder heraus und präsentiert sie als Tatsache.
  • Es ist schon erstaunlich wie ein Borderliner mit seinen Wahrnehmungsstörungen die anderen faszinieren kann.
  • Bast 100 % aller Borderline – Patienten finden sich paranoides Denken. Dabei handelt es sich um eine falsche Beurteilung der Realität, die oft nicht korrigierbar ist.
  • Das sozial störende Verhalten von Borderlinern wird explizit als irrational dargestellt.
  • Die Pervertierung des Denkens als Manifestation des Borderline-Syndroms. Schizophrenie wird bei Personen diagnostiziert, bei denen man »Störungen des Denkvermögens« festgestellt hat.
  • Die erfunde Wirklichkeit ist die Wirklichkeit, die der Borderliner aufgrund seine „Geistesstörung“ für die reale Wirklichkeit hält.
  • Abrundtiefe Verleugnung der Realität. Borderline-Patienten neigen zum Lügen und Manipulieren ihrer Umwelt. Auf das, was sie aussagen, ist nach Auffassung der Bundesrichter – ohne Klärung – kein Verlass.
  • Das Eisberg-Modell. Borderliner lassen am liebsten das eigentlich Wesentliche aus. Danach ergibt sich die Problematik der BPS durch die großen Massen unterhalb des sichtbaren Bereiches.
  • Bei Lichte besehen, liegt der Störung ein abnormes Überwiegen der unlogischten Gedankenverbindungen zu Grunde was fast schon an „Genialtät“ grenzt.
  • Es trete im Patienten ein unlogisches Denken aufgrund von Informationsverweigerung auf.
  • Das Denken ist eingeschränkt, mehrschichtige Zusammenhänge werden in ihrer Komplexität nicht mehr begriffen.
  • Die Denkstörung ist u.a. mit dem Vorherrschen des Primärprozesses und der direkten Umsetzung von Impulsen in Handlungen zu erklären.
  • Zu den den bevorzugten Waffen dieser seelisch Perversen gehört die Verweigerung jeglicher Kommunikation (flight) und krankheitsbedingt eine Unfähigkeit zum entschlüsseln von Kommunikation.

Eric Berne versteht unter Konfrontation: „das Benutzen vorher gewonnener Informationen die der Borderliner abspaltet.“ Jeffrey Mason: „Ich denke mir, daß Freud ursprünglich an die Analyse geglaubt hat. Er muß aber durch gewisse Erfahrungen erstens erschüttert, zweitens ernüchtert worden sein. Bei Freud entspricht dem etwa die Entdeckung der Lügenhaftigkeit der Hysterischen. Seit dieser „Entdeckung“ liebt Freud die Kranken nicht.“

Als Freud die Gegenübertragung entdeckte, verfiel er in einen Schockzustand.

Die Behandlung von Borderlinepatienten ist schwierig. Insbesondere, wenn die Diagnose nicht gestellt wird und der Arzt oder Therapeut zu wenig distanziert ist, riskiert er zu persönlich und unreflektiert in die Symptomatik mit ihrer ganzen Dramatik eingebunden zu werden. Borderlinepatienten wollen oft nur schwer die Grenzen des Behandlers akzeptieren, konsequentes Vorgehen ist von Beginn der Behandlung an gefragt. Gründe für Behandlungsabbrüche sind die negativen Übertragungsgefühle, gehaßte Aspekte werden auf den Therapeuten projiziert; die Patienten versuchen dann, das gefürchtete und gehaßte Objekt zu kontrollieren.

In der dialektisch-behavioralen Theorie wird davon ausgegangen, dass Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung eine ausgeprägte Einengung der Aufmerksamkeit besteht. Die Patienten haben eine allgemein gesteigerte selektive Aufmerksamkeit. Starre dysfunktionale Schemata setzen einen kognitiv-emotionalen Kreislauf in Gang, eine selektive und verzerrte Wahrnehmung und Erinnerung trägt zur Verstärkung der Symptomatik bei. Durch den Einsatz von Metaphern, Geschichten, Mythen und paradoxen Interventionen verhilft der Therapeut seinem Patienten dazu, die dichotome Denkweise aufzugeben.

In der Supervision der DBT-Therapeuten kommt folgende Grundannahme zum tragen: Therapeuten, die mit Borderline-Patientinnen arbeiten, brauchen Unterstützung. Es wird immer wieder betont, daß Borderline-Patientinnen zu den schwierigsten Patientinnen in der psychotherapeutischen Praxis gehören.

Rohde-Dachser ist die bekannteste deutsche Autorin, die das Konzept Kernbergs teilweise modifiziert hat. Die Hauptaufgabe in der Psychotherapie von Borderline-Patienten besteht darin, die unbewußten Übertragungsbedeutungen im „Hier und Jetzt“ mit Hilfe von Deutungen vollständig bewußt zu machen. Dadurch sollen abgespaltene oder Teil-Objektbeziehungen in integrierte oder ganze Objektbeziehungen überführt werden:

  • Aufspüren der abgespaltenen und außerhalb der Therapie agierten negativen Übertragung.
  • Statt genetischer Deutungen überwiegend Deutungen, die den Realitätsbezug des Patienten verbessern, insbesondere Deutung der pathologischen Abwehrmechanismen in ihrer destruktiven Auswirkung auf diesen Realitätsbezug.
  • Sofortige Richtigstellung der verzerrten, oft paranoid getönten Wahrnehmungen der Person des Analytikers (auch durch Beantwortung von Fragen).
  • Kontrolle des Agierens des Patienten, gegebenenfalls durch strikte Grenzsetzungen oder auch durch eine vorübergehende Hospitalisierung.
  • Notfalls massive Konfrontation des Patienten mit hartnäckig verleugneten Inhalten.
  • Übersetzung des ,,Borderline-Dialogs“ in wirkliche Kommunikation.

Probleme in der Behandlung von Borderline Patienten: Unehrlichkeit und bewusstes Verschweigen von wichtigen Ereignissen. Ansprechen trivialer Themen.

BPS -Persönlichkeitssstörung.

Persönlichkeit ist die Summe aller dauerhaften psychischen Eigenschaften und Verhaltensbereitschaften. Diese Eigenschaften eines Menschen betreffen sein Wahrnehmen, Denken, Fühlen, und seine Beziehungsgestaltung. Die spezifischen Persönlichkeitsstörungen (F60.-), die kombinierten und anderen Persönlichkeitsstörungen (F61) und die Persönlichkeitsänderungen (F62.-) sind tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeigen. Sie verkörpern deutliche Abweichungen im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und in den Beziehungen zu anderen. Solche Verhaltensmuster sind meistens stabil und beziehen sich auf vielfältige Bereiche des Verhaltens und der psychologischen Funktionen.

Häufig gehen sie mit einem unterschiedlichen Ausmaß gestörter sozialer Funktionsfähigkeit einher.  Persönlichkeitsstörungen sind durch einseitige und unflexible Interaktionsschemata gekennzeichnet (Fiedler, 1994), die zu Problemen in der Interaktion mit anderen Menschen führen und durch die (negativen) Rückmeldungen in aller Regel weiter verfestigt werden. Damit einher gehen eine inflexible, ungünstige Wahrnehmungsselektion und Ursachenzuschreibung (Sachse, 1997).

J. Gneist. Borderline-Menschen entlarven jegliche moderne Entscheidungslogik. Man hat dies die „Weder-noch-Logik“ des Borderline-Kranken genannt.

https://citisite.wordpress.com/borderline-logik-und-projektion/

Willkommen bei der Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Therapie kognitiver Störungen. Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Erforschung, Diagnostik und Therapie meta-kognitiver Defizite psychiatrischer Erkrankungen. Seit Anfang 2005 führen wir ein selbst entwickeltes Trainingsprogramm durch, welches darauf abzielt, metakognitive Fähigkeiten (d.h. das Denken über das Denken – Theory of Mind) bei schizophrenen Patienten zu verbessern.

Soziales Kompetenztraining. Theory of Mind-Training. Bateman & Fonagy (2006) befürworten die Einbeziehung verschiedener Gesundheitsberufe, wie Sozialpädagogen mentalisierungsfördernder Interventionen in und außerhalb von psychotherapeutischen Settings. So beschäftigen sich im englischen und amerikanischen Sprachraum auch Sozialarbeiter (Lucente 2009; Arnd-Caddigan 2009) mit der Theorie und Anwendung des Mentalisierungskonzeptes (Theory of Mind) in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit.

Metakognitives Trainingsprogramm (MKT).

Für die neuropsychologische und psychometrische Untersuchung und Begutachtung unserer PatientInnen kommen normierte Verfahren der Neuropsychologie zur Anwendung. Häufig an uns gerichtete Fragestellungen sind: Objektivierung subjektiv wahrgenommener kognitiver Defizite. Intelligenzdiagnostik. Beurteilung der aktuellen Ausbildungs-, Arbeits- oder Studierfähigkeit

Das B-MKT ist hervorgegangen aus dem Metakognitiven Training für schizophrene Patienten und ist ein Therapiebaustein, der v.a. an den kognitiven Verzerrungen bei Menschen mit einer Borderline- bzw. emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung ansetzt. Neben dem Leitsymptom der Affektdysregulation manifestiert sich die Symptomatik u.a. auch in Problemen in der sozialen Interaktion sowie Defiziten in der kognitiven Funktionsfähigkeit (z.B. dysfunktionale Informationsverarbeitung).

Kognitiven Auffälligkeiten, wie dichotomem Denken und Aufmerksamkeitsverzerrungen, wird bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Interaktionsproblematik eine zentrale Rolle zugeschrieben. In einer eigenen Studie konnten wir Auffälligkeiten bezüglich der sozialen Kognition, des Zuschreibungsstils sowie weiterer ungünstiger Denkmuster bestätigen. Wir fanden u.a. eine Neigung zu monokausalen Schlussfolgerungen.

Während BPD Patientinnen hier teilweise dem Ergebnisprofil schizophrener Patienten ähnelten, waren in anderen Domänen deutliche Unterschiede nachweisbar. Basierend auf den Ergebnissen der eigenen Vorstudie sowie anderen mehrfach replizierten Befunden aus der kognitiven Grundlagenforschung wurden die Trainingseinheiten des Metakognitiven Training für Schizophrenie vollständig modifiziert und an die störungsspezifischen (dysfunktionalen) Denkmuster von Borderline-Patienten adaptiert.

Das Metakognitive Training – Borderline (B-MKT) ist ein Therapiebaustein, der v.a. an den kognitiven Verzerrungen bei Borderline ansetzt. Im Zentrum der Therapie stehen jene Denkstile, die nach den Ergebnissen verschiedener Studien an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Borderline-Persönlichkeitsstörung beteiligt zu sein scheinen.

Schizophrenie: eine neurodegenerative oder eine Entwicklungsstörung?

Seit Erstbeschreibung der „dementia praecox“ durch Kraepelin wird weiterhin kontrovers diskutiert, ob dieses später von Bleuler (1911) in Schizophrenie „umgetaufte“ Krankheitsbild mit einem progredienten neurokognitiven Abbau einhergeht oder nicht. Analog zu neueren Längsschnittstudien sprechen zwei Studien unser Arbeitsgruppe dafür, dass erstmals und chronisch erkrankte Patienten vergleichbare kognitive Defizite aufweisen (Moritz et al., 2001, 2002). Die Ergebnisse favorisieren die Neuroentwicklungshypothese der Schizophrenie (im Unterschied zur Neurodegenerationshypothese).

Fortsetzung folgt. Stay in touch.

Tags. Borderline Personality Disorder. Otto Kernberg. TFT – TFP Therapie. Peter Fonagy. MBT – Mentalbasierte Therapie. Rhode Dachser. Allan Schore. Affektregulation. Daniel Siegel. Bruce Perry. Gabor Mate. Jack Shonkoff. Alice Miller. Daniel Stern. Melanie Klein. Projektive Identifikation. Theory of Mind. Identität. Identitätsdiffusion. Objektbeziehung. Empathie. Kognition. Cognition. Primitive Abwehr Mechanismen. Coping / Rigidität. Maladaptives Coping. Aggression. Affekt.Wertesystem. Antisozial. Paranoid. Schizotypisch. Wahrnehmungsverzerrung. Schwer beeinträchtigte Realitätsprüfung. The Polyvagal Theory: Flight, Fight, Freeze. Flucht, Kampf, Erstarren. NeuroScience. Interpersonal Neurobiologie. Left Right Brain. Disorder. Präfrontaler Kortex. Synapsenverbindungen. Dopamin Theorie. Hardwired. Limbic System. Mind Sight. Trauma. Psychodynamik Borderlinestörung. Forensik. Differentialdiagnostik. DSM V. ICD 9. Diagnose 60.30 / 295.5 Ätiologie: „Frühe Kindheit & Gehirnentwicklung.“ Early childhood – Brain development. Pruning. Cell Death. Neurons that fire together, wire together.

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32 Gedanken zu “Borderline. Spaltung. Projektive Identifikation. Infantil.

  1. Nin schreibt:

    Ich bin Psychotherapeutin und frage mich, was in jemandem vorgeht, der Menschen so sehr stigmatisiert und einen so großen Hass auf eine Gruppe von Personen hat.
    Empathie scheint hier nicht vorhanden zu sein, was so extrem ist, dass sich Züge einer Persönlichkeitsstörung und eines Wahns erkennen lassen.

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    • cosy schreibt:

      Wenn Sie eine seriöse Therapeutin wären,würden Sie hier nicht auch nur ansatzweise wagen,Diagnosen zu verteilen.Das steht Ihnen überhaupt nicht zu!Was bilden Sie sich ein,wer Sie sind!Ihnen sagt doch auch niemand,dass Sie narzisstisch gestört sind,da Sie sich über andere erheben.Und wenn Sie meinen,dass Citisite Leuten Diagnosen zuschreibt sollten Sie wissen,das es sein Job ist.er verfasst Blogs und darf das darum auch.

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  2. Anna schreibt:

    Ich hatte einen Beziehung zu einem Borderliner. Fast alles, was hier beschrieben wird war zutreffend. Damals schrieb ich folgende Zeilen in mein Tagebuch:
    […] Mein Herz will es nicht wahrhaben und stellt sich immer wieder die Frage, wie kann ein Mensch so leuchten und gleichzeitig solche bösartigen Monster in sich tragen die ihre Zerstörungswut mit einer perfiden Präzession Raum geben? Ein geschundenes Kind im Körper eines erwachsenen Mannes. Ausgelassen wie ein 4-Jähriger ohne Verantwortungsgefühl für das was er tut, sich in der Zeit verlierend, schutzsuchend, nach Liebe und Geborgenheit suchend und im nächsten Moment zornig und wütend, wenn er nicht bekommt, was er möchte. Sein Hunger nach Aufmerksamkeit und Liebe ist unersättlich. Er schlägt um sich, möchte dabei aber gehalten werden. Vernichtet die Liebe, weil er sie nicht ertragen kann und gleichzeitig sehnt er sich mit unersättlicher Gier nach ihr. Zu groß die Schmerzen aus der Vergangenheit. Die Wunde wird nicht heilen. Worte der Liebe die ihn erreichen, sind im nächsten Augenblick vergessen, nie gesagt, nie gelebt. Er lebt in einem Gefängnis mit einem großen Irrgarten der ins Leere führt. Alleine, ohne Identität, ohne sich selbst bewusst zu sein. Jede Hand die ihm gereicht wird, um aus dem Gefängnis herauszufinden misstraut er. Er kann Freund von Feind nicht unterscheiden. Seine Gedanken plagen ihn, Tag und Nacht. Nur der Applaus des Erfolges gaukelt ihm für kurze Momente Großartigkeit vor. Und er kann vergessen, dass er nur ein ängstliches Kind ist, das halb verhungert und voller Angst durch‘s Leben stolpert.
    Ich weine, um das Leuchten in seinen Augen, wenn es erlischt und er nicht bei sich ist. Wenn ihn Dämonen in Besitz nehmen und alles zerstören, was ihm Ruhe und Liebe geben könnte.
    Es ist ein Drama, das mich fassungslos macht……[…]

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    • Tim schreibt:

      Hallo Anna, dies ist der beste, klügste und persönlichste Beitrag, den ich zu diesem Thema gelesen haben. Die Spaltungsphase meiner Beziehung zu einer Borderlinerin liegt jetzt gut sieben Monate zurück: nie zuvor ist mir jemand mit einer solchen Brutalität und Rücksichtslosigkeit begegnet – ich sollte tatsächlich vernichtet werden, aber gehen sollte ich auch nicht. Rückblickend und mit einiger Distanz glaube ich, dass tatsächlich etwas in mir zerstört worden ist. Nur mit Mühe und Hilfe anderer ist es mir gelungen, mich wieder aufzurichten. Nach dem ganzen Irrsinn und dem Chaos aus Wut, Liebe, Angst, Schuld, Hoffnung und Resignation bleiben bei mir Mitgefühl und Traurigkeit um einen an sich sehr schönen Menschen, der nach Liebe, Nähe und Akzeptanz giert und sich doch am Ende davon bedroht fühlt. Ich bin in jede Borderliner-Falle getappt und musste mir meinen Weg zur Selbstachtsamkeit und Distanzierung hart erarbeiten. Und akzeptieren, dass ich mein Gegenüber nicht verstehen kann – denn ich habe ein Ich und sie eben nicht. Und genau das ist so traurig.

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      • citisite schreibt:

        @ Tim. Gut formuliert: « ….und akzeptieren, dass ich mein Gegenüber nicht verstehen kann – denn ich habe ein Ich und sie eben nicht. Und genau das ist so traurig.» Borderliner benutzen das ICH des anderen, weil sie selbst keines haben und projizieren damit das eigene Versagen IMMER auf andere. Der Partner ist die Projektionsleinwand! Nur dazu brauchen Borderliner eine Beziehung!

        Und dann kucke man sich das ICH des sog. Bordis einmal genauer an. In der Regel bekommt er nichts auf die Reihe – labert ständig von emotional verletzt – statt mitten im Leben zu stehen, z.B. ein Firma gründen, Millionen verdienen, so man für emotionalen Quatsch relativ wenig Zeit hat. Sondern genug Geld um mit Partner oder Kindern « Orgien » zu feiern, koste es was es wolle. Umgekert hat ein erfolgreicher Bordi-Partner auch keine Zeit, sich ständig das Emotionsgelaber von Bordis stundenlang anzuhören! Es gibt Wichtigeres.

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    • Ein besorgter Vater und EX BPS Angehöriger schreibt:

      Da stimme ich vollkommen zu!
      Leider ist meine EX-Partnerin auch noch zu allem übel mit der gemeinsamen Tochter abgehauen und macht mir… und damit natürlich auch unserer Tochter das Leben zur Hölle…

      Die Diagnosen haben vor Gericht keinen Wert… Ja es wird mir sogar unterstellt ich sei emotional nicht in der Lage das Wohl des Kindes zu achten, da ich das Sorgerecht beantragt habe… Unsere Tochter hat mit 2,5 Jahren schon Ähnlichkeiten zum ADHS, kaut an ihren Fingernägeln, schreit wenn sie zurück zur Mama muss. Umgänge musste ich mir sehr sehr hart erkämpfen die „Mama“ verweigert jeglichen Kontakt unserer zu mir und damit zum Papa unseres Kindes. Sie wird dadurch von fast allen Beteiligten unterstützt, obwohl das Jugendamt dem Gericht Empfehlung gab, das dass Kind beim Vater besser aufgehoben ist… Der sozial psychiatrische Dienst hat eine Kindeswohlgefährdung mit der gleichen Empfehlung im Gericht eingereicht, ja sogar davor gewarnt mit der indesmutter auch nur zu sprechen weil eine akute Gefahr für das Kind ausgehe. Eine, der Mama behandelnden Ärzte (Psych. mit Dr. Grad) schreibt dem Gericht sogar das eine akute Gefahr für das Kind besteht, (Gefahr in Verzug) sollte das Kind mit der Kindesmutter allein sein. – DOCH auch nach monatelangem „Kindesentzug“ – oder auch Papa Entzug, trotz Beschlüssen, die nicht von der Kindesmutter eingehalten wurden gab es keine Konsequenzen für die Kindesmutter… Und somit siegt die Kontinuität… Und ein 2,5 Jahre junges Mädchen verbleibt bei einer diagnostizierten BPS und DIS Mama… Die Verantwortlichen, die die Diagnosen der Kindesmutter gestellt hatten, wurden von der Kindesmutter zum Schweigen verklagt. Da fragt Mann, (Papa) sich, wer übernimmt die Verantwortung für diesen Wahnsinn?

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  3. DNTSY schreibt:

    Ist es eigentlich möglich, dass eine Borderlinerin in einer Beziehung durch viele intensive Gespräche und daraus folgendend logischen Schlussfolgerungen, von ihren moralischen Werte wie Ehrlichkeit und Treue in einer monogamen Beziehung überzeugt, von langjährigen Freunden und Bekannten ehrlich und Treu eingeschätzt wird, einfach weil ein liebes, ruhiges nettes Mädchen, aber in der Wirklichkeit eine ganze Beziehung lang Fremdgeht? Und das ganze so von sich verdrängt / abspaltet / vergisst ohne ein Funken von schlechtem Gewissen wenn man sie auf ihre Untreue anspricht? Ich habe den Verdacht durch viele Hinweise das meine Borderlinekranke Freundin mich die ganze Beziehung lang über betrogen hat, es aber unter Tränen, Schmerz und Leid abstreitet und nicht gestehen mag. Ich habe mich also trennen müssen, da ich nicht mehr weiß woran ich glauben soll und habe ein paar grundlegende Fragen, um mit der ganzen Sache besser klar zu kommen:

    Kann Fremdgehen und die falsche Moral dahinter vergessen, verdrängt oder abgespaltet werden, auch wenn es erst gestern passiert ist? Wie genau funktioniert in diesem Beispiel dieser Mechanismus ohne ein Funken von schlechtem Gewissen gegenüber einem berechtigt, schon fast krankhaft werdenden eifersüchtigen Partner? Kann es einen Zusammenhang zwischen der Untreue des Borderliners, und der Eifersucht seines Partners durch eine Projektion geben, dass zum Beispiel die eigene verdränge Untreue und die daraus entstandene projezierte real exestiernde krankhafte Eifersucht am Partner bekämpft wird? Ich würde mich über Antworten und einer Einschätzung freuen. Vielen Dank!

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  4. Flora schreibt:

    Ich bin die Tochter einer Psychotherapeutin und eines Psychotherapeuten

    und diese sagten immer : “ Wir haben das studiert weil wir selbst was am Kopf haben“
    Ich fand das als Kind und Jugendliche niedlich, weil sie das mit einem Lächeln sagten. Erst als ich erwachsen wurde, wurde mir die ganze Tragweite dieser im Krieg verheizen Generation bewusst. Ich möchte behaupten, sie haben mir einen großen Erziehungsfehler verpasst, nämlich übergroße, selbstschädigende Empathie. Empathie heißt mitfühlen, nicht mitleiden!
    Und was ich in meiner Beziehung mitfühlte, war so schrecklich, dass ich beschloss nicht mehr mitzuleiden. Es gibt unzählige Sites die mit den Gestörten fühlen und leiden. Lassen sie denen,
    die an diesen Personen gelitten haben oder noch leiden doch diese Enklave, wenn sie es an Empathie für uns schon mangeln lassen.

    Flora

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  5. D.S. schreibt:

    Ich denke, wenn man sich als Gegenüber nur noch im Sinne einer Leinwand versteht, dann vergisst man, dass Beziehung und Kommunikation nie von nur einem Interaktionspartner allein gemacht werden – man selbst hat auch im Umgang mit schwierigen Zeitgenossen eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Wer bei sich und seinen Bedürfnissen ist und seine eigene Grenzen gut markieren kann, der ist auch im Kontakt mit Borderlinern der Situation nicht hilflos ausgeliefert. Auch wenn es sicherlich eine besondere Herausforderung ist, mit dem eigenen archaiischen Gefühlserleben in Kontakt zu kommen, sich in Spiegelungsprozessen zu verlieren und in einer der widersprüchlichen aller Welten wiederzufinden. Dazu bedarf es einer emotionalen Stabilität, die leider unter den vermeintlich „Normalen“ rar wie Goldstaub ist.

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    • citisite schreibt:

      @ D.S.

      Es geht doch weniger um emotionale Projektion – die steckt ein Gesunder locker weg – ausser er ist selbst instabil – sondern um handfeste Projektionen auf Sachebene. Wie erklärt man das einfach? Na ganz einfach. Hier clicken …

      https://citisite.wordpress.com/borderline-logik-und-projektion/

      … und sich die Mülltante zum Besten geben lassen. Gruss an Hardcore. Irgendwie will keiner das Beispiel mit der Mülltante verstehen. Da geht es um den Müll in Nachbars Garten (Chaos auf Sachebene !!!) und nicht um – Gefühlsleben – sondern um handfeste Tatsachen, die paranoid projiziert werden.

      D.S: «Wer bei sich und seinen Bedürfnissen ist und seine eigene Grenzen gut markieren kann …»

      Wie soll das denn gehen, wenn dir in einer Nacht- und Nebelaktion (siehe Mülltante) dir jemand nachts heimlich Müll in den Garten schmeisst???

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      • D.S. schreibt:

        Ich weiß gar nicht, ob KEINER das Beispiel der Mülltante versteht?! 😉 Mir persönlich fällt dazu aber ein, dass a) es einfacher ist, heimlich Müll in Nachbars Garten zu deponieren, wenn die Nachbarn ihren Garten nicht schützen z.B. durch einen Zaun, und b) man sich ja auch einfach das ganze Müll-Chaos als das anschauen kann, was es ist: Nicht der eigene Müll, sondern der Müll der Mülltante. Aber das erfordert halt schon eine frühzeitige Abgrenzung sowie eine gewisse emotionale Distanz zum Geschehen, so dass man sich in sehr persönlichen Beziehungen natürlich leicht in einer Art Müll-Affäre verstricken kann. Da gebe ich dir recht! Wo ich entschieden anderer Meinung bin, ist, dass sich die zwischenmenschlichen Begegnungen mit Borderlinern auf einer Sachebene abspielen. So findet beispielsweise die projektive Identifizierung so gut wie ausschließlich unbewusst statt: In einer „Nacht- und Nebelaktion“ (CITISITE) wird – beispielsweise über Mikro-Affekte – „heimlich“ (CITISITE) das eigene unerträgliche Gefühlserleben ins Gegenüber gelegt, um anschließend dort – scheinbar auf Sachebene – kontrolliert/bekämpft zu werden. Wenn das Gegenüber nun aber an dieser Stelle eben nicht ins Agieren gerät, denke ich, hat man schon auch als Gegenüber Handlungsspielraum und Wahlmöglichkeiten.

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        • citisite schreibt:

          @ D.S.

          Nonsens pur: «… man sich ja auch einfach das ganze Müll-Chaos als das anschauen kann, was es ist: Nicht der eigene Müll.» In leicht verständlicher Sprache. «Ich ruiniere dir deine Existenz (falls du eine hast), klau dir deine Kinder (falls du welche hast), dein Boot und deinen Porsche (falls du einen hast) … und dann wird – nach deiner ureigensten Logik – das nicht dein Müll sein, also reg dich nicht auf! Wo lebst du eigentlich?

          Zitat: «Wenn das Gegenüber nun aber an dieser Stelle eben nicht ins Agieren gerät, denke ich, hat man schon auch als Gegenüber Handlungsspielraum und Wahlmöglichkeiten.»

          AHA. Wenn du nicht ins agieren gerätst, dann hast du vermutlich genau das, was oben beschrieben. NICHTS! Und welchen Handlungsspielraum hast du dann, wenn du nicht dagegen agierst? Hartz IV beantragen oder als Alternativ-Wahl – anstatt den Porsche zurück zu holen (zu fordern) – Strassenbahn fahren ???

          Dir deinen Porsche zu klauen ist ja nicht dein Müll. So bei der Mülltante steht: «bedank dich doch am Besten für den Porsche-Klau, bei Miss Bordi», weil die verlangt das so! Metapher verstanden?

          Irgendwie scheinst du nichts begriffen zu haben, respektive: «man kann dir vermutlich nichts «versauen» weil sonst hättest du begriffen worum es bei er Mülltante geht!» Sie wird dich hassen, wenn du den Porsche zurück verlangst. Ausser du du bist debil und agierst nicht! Dann gute Nacht!

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          • D.S. schreibt:

            Ich weiß nicht, ob man das alles so sagen kann… Unsere unterschiedliche Auffassung scheint aber meiner Vermutung nach teilweise darin begründet zu sein, dass ich mich mit meinem Borderline-Begriff konkret auf die F 60.30/1 Diagnose beziehe, wohingegen du bei Borderline eher an die Borderline-Persönlichkeitsorganisation nach Kernberg zu denken scheinst. Womit nach der von dir an anderer Stelle zitierten STIPO Persönlichkeitsorganisation mit dem Typ Borderline 3 ja nach Kernbergs Vorstellung eher antisoziale und maligne narzisstische Persönlichkeiten gemeint wären als Menschen mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung, oder?

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          • citisite schreibt:

            @ D.S.

            Borderline-Persönlichkeitsorganisation nach Kernberg … BINGO! Wobei diese gesamten ICD und DSM Klassifizierungen sowieso völliger Quatsch ist. Spaltung und Projektion braucht keine ICD Erklärungen oder / und einen Profi wie Kernberg: «Projektionen sind als solche leicht erkennbar » – es genügt ein IQ von 70 – die zu erkennen!

            «Otti« Kernberg: Meistzitierter Psychoanalytiker der Welt. Borderline-Gott. Er war besonders aktiv in der Diskussion, ob die Borderline-Störung als Persönlichkeitsstörung oder als Beschreibung der Persönlichkeits – Organisation gesehen werden kann.

            Mir völlig egal! Betreibt Bordi Chaos ohne Ende (siehe Mülltante) und projiziert sein Chaos paranoid auf das Gegenüber, dann ist mir doch völlig egal, ob das eine Persönlichkeitsstörung BPS oder eine «Organisation» ist.

            In diesem Sinne 🙂

            PS. Ich hatte mit Alice Miller das Vergnügen, den lieben «Otti» schon vor Jahren gnadenlos zu erledigen, denn ab und zu projiziert auch er paranoid! Gegen meine Theory of Mind hatte er sowieso keine Chance. Führt hier zu weit.

            Emotional instabil ist konkruent zu Denk-Defekten. Mehr muss man nicht wissen. Je instabiler desto «verblödeter«  ist das gegenüber. Kernberg: «Pseudo-Beziehungsfähig!» Siehe Eingangstext – 17. Jahrhundert!!! BPS wurde aus der «Verblödung / Demenz» von Kraepelin (1904) abgeleitet!

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  6. DNTSY schreibt:

    Ist es zusammengefasst richtig, das Borderliner unehrliche Eigenschaften wie Lügen, Leugnen, Verdrehen sowie Verheimlichen von Tatsachen nutzen, um ihre Realität als die Realität, wenn Möglich bei Menschen durch zu setzen?

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    • citisite schreibt:

      Die lügen nicht, die irren. Siehe Freud. Die glauben was sie denken! Durch Fakten nicht korrigierbar. Alternativ: Sie fühlen sich dann beleidigt – Flucht oder Kampf! Im englischen: flight, fight, freeze.

      Echte Kommunikation nicht möglich, weil Sachebene existiert nicht. Alle Gespräche laufen emotional, nicht auf Sachebene statt. Bedingt durch « infantil » nicht in der Lage, einfachster Logik folgen zu können, usw. Hier die gesammelte Liste …

      https://citisite.wordpress.com/borderline-logik-und-projektion/

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      • zzzz schreibt:

        Jein. Mit direktem „angriff“ aus Fakten gegenüber dem BL hast du keine Chance. Das ist sein Terrain. Das kennt er.

        Was manchmal hilft ist die praktische Umsetzung des sokratischen Gesprächs oder eine brutal offene Methode:
        (Nur ein Beispiel)

        „Ich verurteile dich nicht für dein handeln. Aber wenn du keine Therapie machst und über alles reden gehst du drauf. Du bist als Kind vergewaltigt worden und das kann man nur mit professioneller Hilfe bewältigen. „

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  7. anonym schreibt:

    Eine Reise durch die verschiedenen Wahrheiten, eine Reise die bei Betroffenen niemals im Ich endet. Die Zerrissenheit, Verunsicherung, die ich aufnehmen muss, weil sie an mich übertragen wird. Hilflosigkeit und ein tief schwarzer Brunnen, in den wir beide eintauchen. Am Ende der Versuch, Beziehungsarbeit zu geben und die Einsicht, dass es niemals angenommen werden kann. Zu groß die Schuld, die verschoben wird. Viele Hinweise habe ich übersehen, kleine Andeutungen (Zerstörer; Hexenmeister; Manipulationen; unglaubliche Unruhe und Sex-Sucht) überhört, vielleicht auch absichtlich abgesendet um Muster erkennen zu lassen. Am Anfang der Beziehung sagte er, ich hätte eine spitze Zunge (Wahrheiten sagen). Diesen Halt brauchte er und dennoch zerstörte er das, was er sich so sehr wünschte mit einer unglaublich subtil verletzenden Art. Mein Selbstwert war stabil, mein Selbstbewusstsein gut, gute Resiliencen, und so habe ich intuitiv richtig reagiert, keine Gefühle provozieren lassen, bin bei mir selbst geblieben. Provokationen zurück geschoben, Sticheleien ignoriert. Er sagte mal zu mir, dass er schon mal Herpes simplex bekam(hatte er gerade), weil er eine Frau küsste und sich danach so geekelt hat (Ich wollte ihn grad küssen). Oder, dass ich ihn am langen Arm verhungern lies in Sachen Liebe. Klare Projektion, mir damals schon bewusst. Grausam und faszinierend zugleich, aber in Beziehung auf Vernichtung aus. Schade. Und keinerlei Einsicht oder Erinnerung. Warmer Wechsel mit unglaublichen Lügen, ein fremder er seither.

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  8. lala schreibt:

    Danke, das war genau was ich brauchte. Ich war nämlich 19 Jahre lang mit einer Borderlinerin zusammen. Es war meine Mutter. Eigentlich gar nicht witzig, der emotionale Inzest gipfelte darin, daß mein Vater sagte: „Er oder Ich!“ so eifersüchtig war er. Den tollen SM Sex hat die BL mit ihm gekrigt, ich den Terror.

    Wer lieber mit BL auf Kuschelkurs gehen will wird bei Marsha Linhan fündig. Ich bin dankbar für die einseitige Darstellung. Ich habe für mich ‚Fehler‘ mit „innerer Bedrohung“ übersetzt und noch etwas mehr Dissoziation und Kindheitstrauma dazugedacht. Meine Mutter wurde ziemlich sicher missbraucht (ev. verdeckt wie mein Vater das tat mit meinen Schwestern) und erinnert sich an fast nichts.

    Kommunikation geht zum Beispiel: „Es kann sein, dass ich „nein“ zu dir sage…“ das wirft sie auf den Punkt der Spaltung zurück und bewirkt i.dR. einen Emotions- oder Fragmentwechsel. Klarmachen: „Ich habe kein Mitleid mit dir. Hier ist die Nr. von drei Ärzten, die ich für dich gesucht habe. Aber wenn deine Scham anzurufen stärker ist wie deine innere Not… (Achselzucken)“ Bei Suiziddrohung Rückendeckung bei TherapeutIn holen.

    Wer mehr diskutieren will, klebt vermutlich an Schuldzuweisungen fest. Da hilft nur Trauerarbeit um über die Verluste der eigenen Kindheit hinwegzukommen und anfangen Selbstanteile die zu kurz kamen gut zu versorgen. täglich. Ausserdem raus aus dem Milieu, zb. Selbsthilfegruppen (12-steps und andere).

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  9. Wolfgang Andreas Rönpage schreibt:

    Mich triggerts!
    Sind denn alle BL so ähnlich?

    Ich , 3. Jahre BL Partner, nun seit 2 Jahren getrennt…
    Fatal: Sie hat das Kind mitgenommen, und versucht mich nun damit zu zerstören. Leider hat eine Gutachterin alle Diagnosen die über 10 Jahre gestellt worden sind (Emotional instabile PS und !!! DIS multiple PS, mit div. ausprägungen) die Mutter meines Kindes in nur 8 Stunden EXPLORTION für vollkommen geheilt erklärt. Das Gericht hat der Mutter die alleinige Sorge übertragen. Ich muss nun den Vernichtungskreuzzug seit 2 Jahren ertragen… und Lügen, Manipulationen, und Massiven Verleumdungen wiederstehen… Nebenbei muss ich Arbeiten (Softwareentwickler/Kopfjob) um dien Kolleterslscjaden zahlen zu können… Wilkkomnen in Deutschland! Grund des SO entzugs: Mann könne eine Kranke Mutter nicht sanktionieren in dem man das SO allein auf den Vater überträgt. Seit dem SO übertrag sn die BL Mutter, nur noch Krieg von dieser ausgehend…

    Aber ich kämpfe weiter!!! für meine Tochter!

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    • citisite schreibt:

      Tip. Gutachterin verklagen. Am besten aber: Familienrichtern klar machen, was eine BPS ist, wo jeder normale Gesundheitsgutachter sagen müsste: Seit ihr bekloppt, der Mutter das SO zu geben. Also nich jammern … sondern was tun. Nicht irgendwas, sondern das Richtige. Also Strafanzeigen aufsetzen – erst dann reagieren die! Ein Bekannter hatte einen ähnlichen Fall. In 5 Minuten erledigte CitiSite das Familiengericht. Man muss natürlich schwere Geschütze wie Kernberg auffahren – aber allen voran denen klar machen, was Spaltung & Projektion ist… und an Beispielen im Fall, lückenlos denen vor den Latz knallen. Bekannt ist dass Bordis Richter austricksen, weil die von BPS keinen blassen Schimmer haben.

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  10. Wolfgang Andreas Rönpage schreibt:

    Danke für die Worte!
    Ich brauche hier dringend Hilfe und Unterstützung!!! Anwälte wollen hier nicht weitermachen. Die Kindesmutter hat Ärzte und Psychiarter verklagt, die die Diagnosen gestellt , und auch Kindeswohlgefährdung – Gefahr in Verzug – gemeldet haben. Nun haben alle Angst vor meiner EX.

    Ich brauche dringend Hilfe! Bitte kontaktiert mich wer auch immer, der mir Helfen kann.

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  11. Wolfgang schreibt:

    Ich bin inzwischen wieder fit. Von Co- Abhängigkeit keine spur., gab es auch nie! Abhängig war und bin ich nur durch meine Tochter. Ich brauche Hilfe und unterstützung bei Gerichten.

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    • citisite schreibt:

      @ Wolfgang.

      Nebenbei: Manuela Rösel hatte sich mal bei mir bedankt. Da ging es aber um etwas anderes als „Tochter weg.“ Sie schreibt in germany nicht nur Bordi-Bestseller, sondern erledigt auch Gerichte mit links!

      Seminare für Mitarbeiter von Jugendämtern, Familien- und Frauenzentren, Familiengerichten, Verfahrenspflegern und involvierten Anwälten

      http://www.mr-coaching.de/seminare.htm

      Manuela Rösel: In meiner beratenden Arbeit begleite ich täglich Elternteile, die nach der Trennung von einer Borderline-Persönlichkeit mit sich potenzierenden und hochdramatischen Konflikten konfrontiert werden. Umgänge werden sabotiert und erschwert, Kinder werden entfremdet, manipuliert und missbraucht, jede Form der Kommunikation wird verweigert. Ein gemeinsames Sorgerecht ist nicht mehr umsetzbar. Der erste Weg, um involvierten Kindern in derartigen Situationen Schutz zu bieten, sollte nun zum Jugendamt führen. Kompetent und einfühlsam sollte hier der Schutz des Kindes oberste Priorität haben und im Mittelpunkt der Entscheidung stehen. Dies setzt jedoch voraus, dass die eingebundenen Helfer sowohl das Störungsbild Borderline verstehen, als auch die damit verbundenen Spaltungsmechanismen des betroffenen Elternteils und das daraus resultierende Interaktionsverhalten.

      Unabdingbar die Auseinandersetzung mit dem eventuellen, eigenen Helfersyndrom, welches gerade in helfenden Berufen weit verbreitet ist. Da sich Personen mit einem Helfersyndrom über das Helfen definieren, fehlt ihnen oft die nötige Distanz zum/r Betroffenen. Sie zeigen sich anfällig für eine Identifikation mit diesem/r und sind in der Konsequenz leicht zu manipulieren und positionieren. Sobald Helfer sich hier in Beziehungen verstricken, stehen ausschließlich die Borderline-Persönlichkeit und deren Interessen im Mittelpunkt. Für das Kind hat dies tragische Konsequenzen! In der Begleitung meiner Klienten, als auch in meiner Arbeit als Dozentin und Supervisorin begegne ich nun überwiegend Helfern, deren Wissen zur Borderline-Störung ausschließlich auf den diagnostischen Merkmalen basiert. Ihnen fehlt in der Regel grundlegendes Wissen zum Hintergrund der Störung, zu den Konsequenzen für das ausgelieferte Kind und zur Rolle, die der Helfer selbst in der Konfrontation einnimmt. Ohne die Fähigkeit, differenziert und sachverständig in der Metaposition zu verbleiben, ist tatsächliche Hilfe nicht möglich! In meinen themenzentrierten Seminaren biete ich daher u. a. folgende Schwerpunktarbeit an …

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  12. Fux schreibt:

    Ich finde die einseitigen Darstellungen, die aufgestoßenen Schubladen und haltlosen Fehlinformationen, die hier aufgezeigt werden, ekelhaft.

    Verkorkste Beziehungen, eigene Störungen und instabile Leben einer diagnostiziert kranken Person allein in die Schuhe zu schieben, ist widerlich und feige. Borderline ist eine der Krankheiten mit wahnsinnig vielen Abstufungen. Informieren Sie sich oder halten Sie den Mund! Danke

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    • Caroline schreibt:

      Allerdings.
      Natürlich ist die Wut berechtigt. Jeder Mensch ist verletzbar und der wird verletzt, aber man hat die Entscheidung ob man sich in eine opferrolle begibt oder nicht. Beziehung auf allen Ebenen geschieht im Wechselkurs. Ein Mensch mit Bl gibt seinen Teil in diese und das Gegenüber. Auch wenn es einfach ist, es lohnt sich die Projektionen die man an den Menschen mit BL gibt und das gilt natürlich auch für den Menschen mit Bl, die er an sein Gegenüber gibt, zurückzunehmen.

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  13. Caroline schreibt:

    Es hilft zudem sich zu fragen, was hat es mit mir zu tun, dass ich mich zb aufrege. Geht es nicht um das was dauerhaft hilft? Anstatt einen sekundären Gewinn zu erhaschen, es sich nämlich in der opferrolle bequem zu machen. So böse das jetzt klingt.
    In einer Beziehung, egal ob sie noch auf nähe besteht oder Distanz, emotional gefärbt sind die Bewertungen immer und subjektiv. Hier kann der Mensch mit Bl nur Situationen mit Lernmoeglichkeiten bieten, um sich selbst zu fragen,,, warum ich?“ Schon dieses Zugeständnis eröffnet einem den Weg in die Opferrolle. Jetzt liegt es an einem selber da raus zu kommen und seine Schatten kennenzulernen, denn viele und alle Menschen wurden verletzt, wie ich bereits geschrieben habe, wollen es nicht sehen, dass sie sich zum Opfer machen, obwohl sie so handeln. (verdrehung)

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  14. Elli schreibt:

    Selbst psychotisch krank? Wenn sie jemals einem solch erkrankten Menschen begegnet wären, wüssten sie, dass selbst ein erfahrener Psychologe sich nicht gegen die Übertragungen und Gegenübertragungen schützen kann. Rational erscheint der Erkrankte vollkommen normal. Woher will man wissen, dass sie krank sind. Sie idealisieren und spielen eine sozial verträgliche Rolle. Sie haben keine Ahnung, was es bedeutet plötzlich und unerwartet ihren Zorn und ihren Hass aushalten zu müssen. Heimlich auf subtile und gemeine Art. Plötzlich ist man mit einem vollkommen irrationalen Monster konfrontiert und bald darauf wieder mit dem geliebten Menschen. Man versteht die Projektionen nicht Selbst das nahe Umfeld bemerkt diese Störung nicht. Sie zerstören nicht jeden. Nur die, durch die sie sich bedroht fühlen. Und wenn es nur die Liebe und die daraus resultierenden Zuneigung ist.Sie haben keine Ahnung, was es bedeutet, üble Nachrede, lügen und Intrigen über sich ergehen zu lassen und was es bedeutet, durch die projektive Identifikation feindlichen Familienmitgliedern und Mitstreiteen ausgeliefert zu sein. Rational kann das kein normal denkender Mensch verstehen. Aus Reaktion wird Aktion aus Lügen wird Wahrheit. Ich empfehle Ihnen ein paar Monate mit einem solchen Erkrankten und dann können sie ihr Wissen versuchen jemandem zu erklären, der sich theoretisch für wissend hält. Viel Spaß dabei. Aber seien sie nicht enttäuscht, wenn man sie auslacht und man ihnen eine psychische Krankheit an dichtet. Aber vielleicht reden wir ja auch nur aneinander vorbei und wir reden nicht von der gleichen Erkrankung. Vielleicht ist es ja auch der Psychopath oder der Soziopath oder der maligne Narzisst. Wer weiß. Sie sicher wissen darüber Bescheid. Man kann es deutlich an ihrem fundierten Wissen erkennen. Falscher Blog. Suchen Sie sich einen für sie Geeigneteren. Viel Glück.

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