Allan Schore: Schaltstellen der Entwicklung.


Klett Cotta. Erscheinungstermin 24.08.2012

Eva Rass. Allan Schores zentrale Texte in einem Buch.

Social, Cognitive and Affective Neuroscience

Allan Schores Werk ist nicht zufällig auf eine Stufe mit Einsteins Relativitätstheorie gestellt worden. Seine Auswirkungen sind gar mit denen Darwins zu vergleichen.

Eva Rass, Dr. paed., ist analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Dozentin und Supervisorin, war Vorstand des Institutes für Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in Heidelberg. Sie lehrt an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und an der Ärztlichen Akademie für Kinder. Eva Rass lehrt an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und an der Ärztlichen Akademie für Kinder und Jugendliche in München und ist ausgewiesene Kennerin des Gesamtwerks von Allan N. Schore. In dieser Einführung präsentiert die führende Schore-Kennerin Eva Rass.

 Zielgruppe:

– KinderärztInnen 

– Kinderpsychiater 

– Kinder- und JugendlichentherapeutInnen 

– Erzieher / Erzieherinnen

– SozialarbeiterInnen 

– Pädagogen 

– Jugendämter 

– Familienbehörden

Allan Schore: Schaltstellen der Entwicklung. Allan Schores zentrale Texte der Affektregulation in einem Buch.

In dieser Einführung präsentiert die führende Schore-Kennerin Eva Rass die zentralen Gedanken Allan Schores und seiner Affektregulationstheorie zunächst mit Hilfe persönlicher Gespräche und Interviews, um im weiteren Verlauf eine Auswahl seiner wichtigsten Texte zu präsentieren. Allan Schore gilt als einer der kreativsten Wissenschaftler unserer Zeit und hat mit seiner Forschung zentrale neue Erkenntnisse auf dem Feld der frühen Entwicklung geliefert und mit seinem integrativen Ansatz die Grundlagen für die psychodynamische Psychotherapie des 21. Jahrhunderts gelegt. Da seine Affektregulations theorie die modernen Erkenntnisse der Hirnforschung, Entwicklungspsychologie, Psychoanalyse, Biologie und Neurochemie integriert, ist sein Werk komplex und anspruchsvoll und nicht leicht zu verstehen. Aus diesem Grunde nähert sich Eva Rass den zentralen Gedanken Schores zunächst mit Hilfe persönlicher Gespräche und Interviews, um im weiteren Verlauf eine Auswahl seiner wichtigsten Texte zu präsentieren.

Freie Universität Berlin. Erziehungswissenschaft und Psychologie.

Der Wissenschaftsbereich Psychologie umfasst 16 Arbeitsbereiche und bietet beispielsweise die Themenfelder Arbeits-, Berufs- und Organisationspsychologie, Gesundheitspsychologie oder Public Health – auch im Rahmen von Masterstudiengängen. Seit dem Wintersemester 2010/11 besteht zudem der konsekutive und in Englisch geführte Masterstudiengang Social, Cognitive and Affective Neuroscience (SCAN), der gemeinsam mit dem Exzellenzcluster Languages of Emotion der Freien Universität entwickelt wurde.

Bindung & Sicherheit. Psychodynamische Entwicklungspsychologie.

2012. Eva Rass beantwortet die hoch umstrittene Frage, was entscheidender ist, Umweltfaktoren oder Genetik, so: Die Struktur des entstehenden menschlichen Gehirns ist eine Widerspiegelung der gelebten Erfahrung. Besonders die ersten 18 Monate sind von größter Bedeutung; der Affektregulation und der Qualität der Bindung kommen dabei eine Schlüsselrolle zu. Das Buch beginnt mit der Biologie der Schwangerschaft. Es stellt dann die folgenden Phasen des Lebens als ein Kontinuum dar. Es wird deutlich, dass die Lebensgestaltung selbst im Erwachsenenalter von der aktiven Ausformung bestimmt ist. Die erfahrene Kindertherapeutin Eva Rass erarbeitet eine Synthese der neuesten Entwicklungen in Bindungs- und Affektregulationstheorie, sozialer Neurowissenschaft (social cognition) und Psychoanalyse. Ihre Befunde sind, wie sie zeigt, evidenzbasiert.

Allan Schore. Joy and fun is the key. Gene. Neurobiology.

Early Childhood Brain Development.

Sichere Bindung ist das Eine. Jedoch „Spass“ ist der zentrale Schlüssel frühkindlicher Gehirnvernetzungen: „Neurons that fire together, wire together.“

 

Sichere Bindung.

Gefährliche Erziehung.

Kinderkrippen – Kindergärten.

Für einen Menschen gibt es nichts Besseres als eine ununterbrochene Mutter-Kind-Beziehung in den ersten Lebensjahren. Ganz konkret heißt das: Von 1.000 Kindern, die diese gesunde Beziehung erleben durfte, werden später nur 48 rauchen, 34 alkoholsüchtig sein, 13 vor dem 60. Lebensjahr an Krebs erkranken. Wurde die Beziehung zur Mutter dagegen traumatisch unterbrochen – und sei es nur durch einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt – oder / und Kinderkrippen-, Kindergartenaufenthalt, sehen die Zahlen selbst bei einer später erfolgten gesunden Ablösung von der Mutter ganz anders aus: Von 1.000 Kindern werden dann 330 Raucher, 212 alkoholsüchtig und 117 vor dem 60. Lebensjahr krebskrank.

Nobelpreisträger James Heckman:

Entwicklung Nicht kognitiver Fähigkeiten.

Entscheidend für «Kognitionsentwicklung» sind die ersten Lebensjahre eines Kindes. «Nicht kognitive Fähigkeiten» bringt internationale Experten unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Den Eröffnungsvortrag hält der Wirtschaftsnobelpreisträger Prof. James J. Heckman. In dem Forschungsnetzwerk «Nicht kognitive Fähigkeiten: «Erwerb und ökonomische Konsequenzen» arbeiten Wirtschaftswissenschaftler, Erziehungswissenschaftler und Psychologen führender europäischer Forschungseinrichtungen mit der Forschergruppe um  Heckman am Economic Research Center der University of Chicago zusammen. Nicht kognitive Fähigkeiten beim Lösen von Problemen, Konzentration, etc. sind für Erfolg oder Misserfolg in Schule, Ausbildung und Beruf von großer Bedeutung: «Entscheidend für «Kognitionsentwicklung» sind die ersten Lebensjahre eines Kindes.» Da es in der deutschen Gesellschaft eine erhebliche Anzahl von Kindern gibt, die aufgrund ungünstiger familiärer Rahmenbedingungen ihre nicht kognitiven Fähigkeiten nur unvollkommen entwickeln können, sind für sie Probleme in der Schule am Arbeitsmarkt, in Beziehungen, etc., absehbar.

5. August 2009: «oberste Priorität der US-Regierung.» Early childhood education is getting lots of attention these days. With the latest legislative news about President Obama’s $10 billion Early Learning Pledge. Whenever an adult speaks directly and personally to a preschool child, cascades of impulses go through the child’s neurons (nerve cells), which are connected to one another by synapses. The repetition of these kinds of positive early interactions actually helps the brain reinforce the existing connections and make new ones. As they communicate, whether through beginning language or more sophisticated use of words, the neurons in their brains are making more connections, critical for reinforcing brain development. In making early childhood education a key priority of his administration, President Obama has recognized the critical role that the very earliest years play in determining a child’s future success in life. More recently, child experts have been swayed by the weight of mounting neuroscientific evidence into recommending that early childhood education begin much earlier – some would argue, virtually at birth. As so much that is critical in brain development takes place before age three.

Tags: Cognitive NeuroScience. Affectregulation and the origin of the self. Interpersonal Neurobiology. Daniel Siegel. Bruce Perry. John Richard Bowlby. Alice Miller. Winnicott. Freud Preisträger: „Daniel Stern. Peter Fonagy.“ Otto Kernberg. Heinz Kohut. Paul Watzlawick. Sir Ken Robinson. Jill Stamm. Nobelpreisträger: James Heckman. Daniel Kahneman. Neurons. Gene. Synapsen. Left right brain. limbic system. prefrontal cortex. Creativity and the Mind. Allan Schore Joy and Fun. Bruning. Cell death. Familiennetzwerk: Maria Steuer. Frau von Guttenberg. Eva Hermann.USA: Dr. Gabor Mate. Daniel Mackler, NewYork. Theory of Mind. Bonding statt Bildung. Psychologe, Psychiater, Professor. Neurologe. Lehrer. Erzieherinnen. Kindergarten. Kinderkrippe. Schule. Affekt, Affektregulierung, Bindung, Bindungsforschung, Dysfunktion, Entwicklungspsychologie, Hirnforschung, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Maladaptive Anpassung, Mentalisieren, Neurobiologie, Neuro-Psychoanalyse, Pädagogik, Posttraumatische Belastungsstörung, Psychiatrie, Psychoanalyse, Psychodynamische Psychotherapie, Psychologie, Psychologische Beratung, Psychotherapie, Scham, Schore, Allan, Tiefenpsychologie, Trauma.

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